Welcher Wein passt zu Grillen?
Zum Grillen passen kräftige, fruchtbetonte Rotweine mit moderatem Tannin am besten – allen voran Zinfandel bzw. Primitivo, Shiraz und Malbec. Ihre reife Frucht und würzigen Röstaromen harmonieren perfekt mit Gegrilltem, Marinaden und Raucharomen.
Diese Weinstile passen
Die Empfehlung im Detail
Beim Grillen entstehen durch die Maillard-Reaktion intensive Röst- und Raucharomen, die einen Wein mit ebenso viel Charakter verlangen. Leichte, filigrane Weine gehen neben einem marinierten Steak oder einer würzigen Bratwurst schlicht unter. Kräftige Rotweine mit reifer Frucht, weichem Tannin und gern einem Hauch Holzwürze halten dagegen: Ein kalifornischer Zinfandel oder sein italienischer Zwilling Primitivo bringt süße Beerenfrucht und Pfefferwürze mit, ein australischer Shiraz dunkle Frucht und Schokoladennoten, ein argentinischer Malbec samtige Fülle.
Wichtig ist die Temperatur: Auch Rotwein sollte beim Grillabend im Sommer leicht gekühlt bei 16–18 Grad serviert werden – bei 30 Grad Außentemperatur erreicht er im Glas schnell die Temperatur, bei der Alkohol unangenehm hervorsticht. Stell die Flasche ruhig für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Kommt Gemüse, Halloumi oder Fisch auf den Rost, greif zu einem kräftigen Rosé oder einem aromatischen Weißwein wie Sauvignon Blanc. Zu Grillhähnchen passt ein fruchtiger Chardonnay mit dezentem Holz ebenso gut wie ein leichter Pinot Noir.
Konkrete Weinempfehlungen zu Grillen
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Welcher Wein passt zu mir?Häufige Fragen
Rotwein oder Rosé zum Grillen?
Zu dunklem Fleisch und würzigen Marinaden Rotwein, zu Gegrilltem Gemüse, Fisch und leichten Salaten ein kräftiger Rosé. Bei gemischtem Grillgut ist ein fruchtiger, leicht gekühlter Rotwein der beste Allrounder.
Muss Rotwein zum Grillen gekühlt werden?
Im Sommer ja: 30 Minuten Kühlschrank bringen ihn auf 16–18 Grad. Zu warm serviert wirkt Rotwein alkoholisch und breit.
Welcher Wein passt zu Grillhähnchen?
Ein Chardonnay mit dezentem Holzeinsatz oder ein leichter Pinot Noir – beide haben genug Substanz für die Röstaromen der Haut, ohne das helle Fleisch zu erschlagen.