Weinregion
Jumilla DO
Spanien
Beschreibung
Jumilla liegt im Südosten Spaniens, im Grenzgebiet zwischen den Regionen Murcia und Kastilien-La Mancha. Die Region erhielt 1966 ihren DO-Status und hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten von einem Massenweinproduzenten zu einer Quelle hervorragender, charaktervoller Weine gewandelt.
Das Klima ist semiarid mit starken kontinentalen Einflüssen: Die Sommer sind heiß und trocken mit Temperaturen über 40 Grad Celsius, die Winter vergleichsweise kühl. Die jährlichen Niederschläge betragen lediglich 300 mm, was Jumilla zu einer der trockensten Weinregionen Europas macht. Die Weinberge liegen auf Höhen zwischen 400 und 800 Metern, was für spürbare Tag-Nacht-Schwankungen sorgt. Die Böden sind kalkhaltig und steinig mit guter Drainage.
Monastrell (international als Mourvèdre bekannt) ist die unangefochtene Hauptrebsorte und bedeckt rund 80 Prozent der Rebfläche. Diese spätreifende, dickschalige Sorte ist ideal an die extremen klimatischen Bedingungen angepasst und liefert tief farbige, konzentrierte Weine. Viele Monastrell-Reben sind über 40 Jahre alt und stehen als ungepfropfte Buschreben (Gobelet-Erziehung) in der Landschaft. Ergänzende Sorten sind Garnacha, Tempranillo (Cencibel), Cabernet Sauvignon und Syrah.
Die typischen Rotweine aus Jumilla sind vollmundig und fruchtbetont mit Aromen von reifen Brombeeren, Pflaumen, Kräutern der Garrigue und erdigen Noten. Sie bieten häufig ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Klassifikation umfasst Joven, Roble, Crianza und Reserva. Eine Besonderheit ist der hohe Anteil an ökologischem Weinbau: Die trockenen, windigen Bedingungen machen Pflanzenschutz weitgehend überflüssig, weshalb Jumilla einen der höchsten Anteile an Bio-Weinbergen in ganz Spanien aufweist. Zunehmend gewinnen auch Rosados aus Monastrell an Bedeutung.
Das Klima ist semiarid mit starken kontinentalen Einflüssen: Die Sommer sind heiß und trocken mit Temperaturen über 40 Grad Celsius, die Winter vergleichsweise kühl. Die jährlichen Niederschläge betragen lediglich 300 mm, was Jumilla zu einer der trockensten Weinregionen Europas macht. Die Weinberge liegen auf Höhen zwischen 400 und 800 Metern, was für spürbare Tag-Nacht-Schwankungen sorgt. Die Böden sind kalkhaltig und steinig mit guter Drainage.
Monastrell (international als Mourvèdre bekannt) ist die unangefochtene Hauptrebsorte und bedeckt rund 80 Prozent der Rebfläche. Diese spätreifende, dickschalige Sorte ist ideal an die extremen klimatischen Bedingungen angepasst und liefert tief farbige, konzentrierte Weine. Viele Monastrell-Reben sind über 40 Jahre alt und stehen als ungepfropfte Buschreben (Gobelet-Erziehung) in der Landschaft. Ergänzende Sorten sind Garnacha, Tempranillo (Cencibel), Cabernet Sauvignon und Syrah.
Die typischen Rotweine aus Jumilla sind vollmundig und fruchtbetont mit Aromen von reifen Brombeeren, Pflaumen, Kräutern der Garrigue und erdigen Noten. Sie bieten häufig ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Klassifikation umfasst Joven, Roble, Crianza und Reserva. Eine Besonderheit ist der hohe Anteil an ökologischem Weinbau: Die trockenen, windigen Bedingungen machen Pflanzenschutz weitgehend überflüssig, weshalb Jumilla einen der höchsten Anteile an Bio-Weinbergen in ganz Spanien aufweist. Zunehmend gewinnen auch Rosados aus Monastrell an Bedeutung.