Rebsorte
Pinot Meunier
Herkunft: Frankreich (Champagne)
Beschreibung
Pinot Meunier steht seit jeher im Schatten seiner beiden Champagner-Geschwister Pinot Noir und Chardonnay, verdient jedoch weit mehr Aufmerksamkeit. Der Name leitet sich vom französischen Wort „meunier" (Müller) ab – die Blattunterseiten sind so dicht weiß behaart, dass sie wie mit Mehl bestäubt wirken. Genetisch handelt es sich um eine natürliche Mutation des Pinot Noir, deren früheste Erwähnungen ins 16. Jahrhundert in der Champagne zurückreichen.
Mit rund 11.000 Hektar ist Pinot Meunier die am zweithäufigsten angebaute Rebsorte in der Champagne und dominiert besonders im Vallée de la Marne, wo die feuchteren, kühleren Bedingungen den robusteren Meunier gegenüber dem empfindlicheren Pinot Noir begünstigen. In Deutschland wird die Sorte unter dem Namen Schwarzriesling oder Müllerrebe auf etwa 2.100 Hektar kultiviert, vor allem in Württemberg. Kleinere Bestände finden sich in Australien, England und den USA.
Die große Stärke des Pinot Meunier liegt in seiner Zuverlässigkeit: Er treibt später aus als Pinot Noir (geringeres Spätfrostrisiko), reift früher und liefert selbst in schwierigen Jahren konstante Erträge. Er bevorzugt mergelige, tonhaltige Böden und verträgt kühlere Lagen besser als die meisten roten Sorten.
Aromatisch bringt Meunier Champagner Fruchtigkeit und Zugänglichkeit: Rote Johannisbeere, Himbeere, frisch geschnittener Apfel und ein blumiger Hauch von Pfingstrose bestimmen das Profil. Am Gaumen liefert er Rundheit und Weichheit, allerdings weniger Struktur und Alterungspotenzial als Pinot Noir. Genau deshalb wurde er lange als „Blending-Traube" abgestempelt. Doch Winzer wie Jérôme Prévost (La Closerie), Egly-Ouriet und Laherte Frères haben mit reinsortigen Blanc-de-Noirs-Champagnern aus Meunier bewiesen, dass die Sorte eigenständig brillieren kann – mit saftiger Textur, warmem Gebäck-Charakter und erstaunlicher Tiefe.
Als Speisenbegleiter harmoniert Meunier-betonter Champagner vorzüglich mit Gougères, Lachs-Rillettes, Flammkuchen mit Speck und Schmand oder einer klassischen Quiche Lorraine. In der Württemberger Stillwein-Variante passt er zu Maultaschen und hellem Braten.
Mit rund 11.000 Hektar ist Pinot Meunier die am zweithäufigsten angebaute Rebsorte in der Champagne und dominiert besonders im Vallée de la Marne, wo die feuchteren, kühleren Bedingungen den robusteren Meunier gegenüber dem empfindlicheren Pinot Noir begünstigen. In Deutschland wird die Sorte unter dem Namen Schwarzriesling oder Müllerrebe auf etwa 2.100 Hektar kultiviert, vor allem in Württemberg. Kleinere Bestände finden sich in Australien, England und den USA.
Die große Stärke des Pinot Meunier liegt in seiner Zuverlässigkeit: Er treibt später aus als Pinot Noir (geringeres Spätfrostrisiko), reift früher und liefert selbst in schwierigen Jahren konstante Erträge. Er bevorzugt mergelige, tonhaltige Böden und verträgt kühlere Lagen besser als die meisten roten Sorten.
Aromatisch bringt Meunier Champagner Fruchtigkeit und Zugänglichkeit: Rote Johannisbeere, Himbeere, frisch geschnittener Apfel und ein blumiger Hauch von Pfingstrose bestimmen das Profil. Am Gaumen liefert er Rundheit und Weichheit, allerdings weniger Struktur und Alterungspotenzial als Pinot Noir. Genau deshalb wurde er lange als „Blending-Traube" abgestempelt. Doch Winzer wie Jérôme Prévost (La Closerie), Egly-Ouriet und Laherte Frères haben mit reinsortigen Blanc-de-Noirs-Champagnern aus Meunier bewiesen, dass die Sorte eigenständig brillieren kann – mit saftiger Textur, warmem Gebäck-Charakter und erstaunlicher Tiefe.
Als Speisenbegleiter harmoniert Meunier-betonter Champagner vorzüglich mit Gougères, Lachs-Rillettes, Flammkuchen mit Speck und Schmand oder einer klassischen Quiche Lorraine. In der Württemberger Stillwein-Variante passt er zu Maultaschen und hellem Braten.
Typische Aromen
Apfel, Birne, Brioche, leichte Würze
Passt gut zu
Champagner-Begleiter: Häppchen, Meeresfrüchte