Rebsorte
Rondinella
Herkunft: Italien
Beschreibung
Rondinella ist eine rote Rebsorte aus Venetien und dort vor allem in der Valpolicella und am Gardasee verbreitet. Weltweit stehen rund 2.500 Hektar, nahezu ausschließlich in ihrer Heimatregion; außerhalb Italiens spielt die Sorte keine Rolle. DNA-Untersuchungen belegen eine enge Verwandtschaft zur Corvina, der Leitsorte derselben Gegend. Der Name wird üblicherweise auf das italienische rondine, die Schwalbe, zurückgeführt.
Im Weinberg ist Rondinella die unkomplizierte Sorte: wüchsig, zuverlässig im Ertrag, ausgesprochen widerstandsfähig gegen Botrytis und andere Pilzkrankheiten und dazu frostfest. Die Trauben sind schmal und dunkelviolett, die Beerenhaut ist dick, die Reife setzt mittel bis spät ein. Genau diese dicke Haut macht sie für das Appassimento wertvoll: Die Beeren trocknen gleichmäßig ein, ohne zu faulen, weshalb Rondinella in Amarone und Recioto della Valpolicella gezielt eingesetzt wird.
Als Solowein tritt Rondinella selten auf, und das aus gutem Grund. Aromatisch ist sie eher zurückhaltend, mit Kirsche, roten Beeren und einem leichten Kräuterton, wenig Tannin und moderatem Körper. Ihre Rolle ist die des zweiten Bausteins: In den Herkünften der Valpolicella ist sie neben Corvina beziehungsweise Corvinone vorgeschrieben, im Amarone della Valpolicella DOCG mit fünf bis dreißig Prozent. Sie liefert dort Farbe, Frische und harmonische Frucht, während die Corvina Säure und Duft einbringt. Auch im Bardolino gehört sie zur zugelassenen Mischung.
Weine mit hohem Rondinella-Anteil bleiben meist mittelkräftig und früh zugänglich. Sie passen zu Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Gemüse, Geflügel und mittelalten Käsen. In der konzentrierten Form des Amarone steht Rondinella dagegen hinter Gerichten wie geschmortem Rindfleisch, Wild und lange gereiftem Hartkäse.
Im Weinberg ist Rondinella die unkomplizierte Sorte: wüchsig, zuverlässig im Ertrag, ausgesprochen widerstandsfähig gegen Botrytis und andere Pilzkrankheiten und dazu frostfest. Die Trauben sind schmal und dunkelviolett, die Beerenhaut ist dick, die Reife setzt mittel bis spät ein. Genau diese dicke Haut macht sie für das Appassimento wertvoll: Die Beeren trocknen gleichmäßig ein, ohne zu faulen, weshalb Rondinella in Amarone und Recioto della Valpolicella gezielt eingesetzt wird.
Als Solowein tritt Rondinella selten auf, und das aus gutem Grund. Aromatisch ist sie eher zurückhaltend, mit Kirsche, roten Beeren und einem leichten Kräuterton, wenig Tannin und moderatem Körper. Ihre Rolle ist die des zweiten Bausteins: In den Herkünften der Valpolicella ist sie neben Corvina beziehungsweise Corvinone vorgeschrieben, im Amarone della Valpolicella DOCG mit fünf bis dreißig Prozent. Sie liefert dort Farbe, Frische und harmonische Frucht, während die Corvina Säure und Duft einbringt. Auch im Bardolino gehört sie zur zugelassenen Mischung.
Weine mit hohem Rondinella-Anteil bleiben meist mittelkräftig und früh zugänglich. Sie passen zu Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Gemüse, Geflügel und mittelalten Käsen. In der konzentrierten Form des Amarone steht Rondinella dagegen hinter Gerichten wie geschmortem Rindfleisch, Wild und lange gereiftem Hartkäse.
Typische Aromen
Kirsche, rote Beeren, Kräuter, getrocknete Früchte
Passt gut zu
Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltes Gemüse, Geflügel, mittelalter Käse; im Amarone-Verschnitt geschmortes Rindfleisch, Wild und gereifter Hartkäse