Rebsorte
Macabeo
Herkunft: Spanien
Beschreibung
Macabeo – in der Rioja als Viura bekannt – ist die meistangebaute weiße Rebsorte Spaniens und das Rückgrat des katalanischen Cava. Mit über 35.000 Hektar Anbaufläche erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet vom Penedès über die Rioja und Aragón bis nach Südfrankreich, wo sie unter dem Namen Maccabéo im Roussillon und Languedoc auf etwa 3.500 Hektar steht und in den weißen Côtes du Roussillon eine tragende Rolle spielt.
Die Herkunft der Sorte ist umstritten, doch die meisten Ampelographen verorten ihren Ursprung in der Region Valencia oder Aragón, von wo sie sich im Mittelalter entlang der Mittelmeerküste ausbreitete. Ihr Name könnte auf die Makkabäer zurückgehen, was auf eine mögliche jüdische Handelstradition hindeutet, doch gesichert ist dies nicht.
Im Weinberg zeigt sich Macabeo als robuste, ertragsstarke Sorte, die in trockenen, warmen Klimazonen gedeiht. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden und verträgt Hitze gut, bewahrt aber in höheren Lagen (ab 400 Metern) eine erfreuliche Säurestruktur. Ihre Anfälligkeit für Botrytis macht sorgfältiges Laubwandmanagement notwendig.
Aromatisch präsentiert sich Macabeo zurückhaltend und elegant: Gelber Apfel, Birnenquitte, Kamille, Mandelblüte und ein zarter Hauch von Wildkräutern bestimmen das Profil. Am Gaumen wirkt sie mittelschwer, mild in der Säure und angenehm texturiert. Diese neutrale Grundstruktur macht sie zum idealen Blending-Partner: Im Cava wird sie typischerweise mit Xarel·lo (für Struktur) und Parellada (für Finesse) verschnitten. Durch die Flaschengärung entwickeln Cava-Weine auf Macabeo-Basis feine Hefenoten, Brioche und geröstete Mandel.
In der Rioja erlebte Viura in den 1970er-Jahren unter dem legendären Winzer López de Heredia eine Renaissance: Dort wird sie oxidativ im Holzfass ausgebaut, wobei goldgelbe, sherryartige Weißweine mit enormem Reifepotenzial von 20 Jahren und mehr entstehen – ein radikal anderer Stil als der frische, reduktive Cava-Ausbau.
Zu Macabeo-Weinen passen Gambas al Ajillo, Paella Valenciana, gegrillter Tintenfisch mit Romesco-Sauce, Manchego in der Stufe Semicurado oder ein klassischer Esqueixada aus Katalonien.
Die Herkunft der Sorte ist umstritten, doch die meisten Ampelographen verorten ihren Ursprung in der Region Valencia oder Aragón, von wo sie sich im Mittelalter entlang der Mittelmeerküste ausbreitete. Ihr Name könnte auf die Makkabäer zurückgehen, was auf eine mögliche jüdische Handelstradition hindeutet, doch gesichert ist dies nicht.
Im Weinberg zeigt sich Macabeo als robuste, ertragsstarke Sorte, die in trockenen, warmen Klimazonen gedeiht. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden und verträgt Hitze gut, bewahrt aber in höheren Lagen (ab 400 Metern) eine erfreuliche Säurestruktur. Ihre Anfälligkeit für Botrytis macht sorgfältiges Laubwandmanagement notwendig.
Aromatisch präsentiert sich Macabeo zurückhaltend und elegant: Gelber Apfel, Birnenquitte, Kamille, Mandelblüte und ein zarter Hauch von Wildkräutern bestimmen das Profil. Am Gaumen wirkt sie mittelschwer, mild in der Säure und angenehm texturiert. Diese neutrale Grundstruktur macht sie zum idealen Blending-Partner: Im Cava wird sie typischerweise mit Xarel·lo (für Struktur) und Parellada (für Finesse) verschnitten. Durch die Flaschengärung entwickeln Cava-Weine auf Macabeo-Basis feine Hefenoten, Brioche und geröstete Mandel.
In der Rioja erlebte Viura in den 1970er-Jahren unter dem legendären Winzer López de Heredia eine Renaissance: Dort wird sie oxidativ im Holzfass ausgebaut, wobei goldgelbe, sherryartige Weißweine mit enormem Reifepotenzial von 20 Jahren und mehr entstehen – ein radikal anderer Stil als der frische, reduktive Cava-Ausbau.
Zu Macabeo-Weinen passen Gambas al Ajillo, Paella Valenciana, gegrillter Tintenfisch mit Romesco-Sauce, Manchego in der Stufe Semicurado oder ein klassischer Esqueixada aus Katalonien.
Typische Aromen
Blüten, Mandel, leichte Frucht
Passt gut zu
Spanische Küche, Fisch, Meeresfrüchte