Rebsorte
Greco
Herkunft: Italien
Beschreibung
Greco ist eine weiße Rebsorte aus Kampanien in Süditalien, deren Name auf einen griechischen Ursprung verweist. Überlieferung und Forschung führen sie auf Thessalien zurück; die Pelasger sollen sie nach Kampanien gebracht haben. Dass sie dort in römischer Zeit angebaut wurde, ist belegt: In der Asche des Vesuvausbruchs gefundene Traubenkerne stammen von Greco-Reben.
Mit dem Greco Bianco Kalabriens ist die Sorte nicht verwandt, obwohl der Name ähnlich klingt - unter der Bezeichnung Greco oder Greco Bianco werden in Süditalien mehrere eigenständige Reben geführt. DNA-Untersuchungen stellen das kampanische Greco in unmittelbare Nähe des Asprinio aus der Gegend von Aversa; diese Gleichsetzung ist in der Fachliteratur allerdings nicht unbestritten.
Greco reift spät und wird häufig erst in der zweiten Oktoberhälfte gelesen - für Süditalien ungewöhnlich und einer der Gründe für die hohe Säure der Weine. Das Zentrum des Anbaus liegt in der Provinz Avellino rund um die Gemeinde Tufo, wo die DOCG Greco di Tufo mindestens 85 Prozent der Sorte vorschreibt. Die schwefelhaltigen vulkanischen Tuffsteinböden dieser Gegend gelten als Grund für den rauchigen, feuersteinigen Zug, der die Weine prägt.
Im Glas ergibt Greco einen straffen, mineralisch geprägten Weißwein mit mittlerem bis kräftigem Körper, rassiger Säure und oft salzigem Eindruck. Sortentypisch ist ein Ton von Bittermandel im Abgang. Junge Weine wirken verschlossen und gewinnen durch Luft; drei bis acht Jahre Flaschenreife bringen wachsige, honigartige und kräutrige Noten hinzu, ohne dass die Säure nachlässt. Neben der stillen Ausführung erlaubt das Statut von Greco di Tufo auch Schaumwein und eine Riserva.
Mit dem Greco Bianco Kalabriens ist die Sorte nicht verwandt, obwohl der Name ähnlich klingt - unter der Bezeichnung Greco oder Greco Bianco werden in Süditalien mehrere eigenständige Reben geführt. DNA-Untersuchungen stellen das kampanische Greco in unmittelbare Nähe des Asprinio aus der Gegend von Aversa; diese Gleichsetzung ist in der Fachliteratur allerdings nicht unbestritten.
Greco reift spät und wird häufig erst in der zweiten Oktoberhälfte gelesen - für Süditalien ungewöhnlich und einer der Gründe für die hohe Säure der Weine. Das Zentrum des Anbaus liegt in der Provinz Avellino rund um die Gemeinde Tufo, wo die DOCG Greco di Tufo mindestens 85 Prozent der Sorte vorschreibt. Die schwefelhaltigen vulkanischen Tuffsteinböden dieser Gegend gelten als Grund für den rauchigen, feuersteinigen Zug, der die Weine prägt.
Im Glas ergibt Greco einen straffen, mineralisch geprägten Weißwein mit mittlerem bis kräftigem Körper, rassiger Säure und oft salzigem Eindruck. Sortentypisch ist ein Ton von Bittermandel im Abgang. Junge Weine wirken verschlossen und gewinnen durch Luft; drei bis acht Jahre Flaschenreife bringen wachsige, honigartige und kräutrige Noten hinzu, ohne dass die Säure nachlässt. Neben der stillen Ausführung erlaubt das Statut von Greco di Tufo auch Schaumwein und eine Riserva.
Typische Aromen
Weißer Pfirsich, Aprikose, Birne, Zitrus, Weiße Blüten, Mediterrane Kräuter, Feuerstein, Bittermandel
Passt gut zu
Greco ist straffer und salziger als der benachbarte Fiano und spielt seine Stärken bei Fisch und Meeresfrüchten aus: gegrillter Fisch, Muscheln, Venusmuscheln mit Pasta, Garnelen, Sushi und Austern. Auch frischer Ziegen- und Schafskäse sowie Gemüsegerichte mit Zitrone, Kapern und Kräutern passen gut. Für stark gebutterte oder sahnige Zubereitungen fehlt dem Wein die Fülle. Serviert wird bei 10 bis 12 Grad; junge Flaschen profitieren von etwas Zeit im Glas.