Rebsorte
Fiano
Herkunft: Italien
Beschreibung
Fiano ist eine weiße Rebsorte aus Kampanien in Süditalien und gehört zu den ältesten noch angebauten Sorten des Landes. Historiker bringen sie mit dem römischen Wein Apianum in Verbindung, der in den Hügeln oberhalb von Avellino erzeugt wurde; der Name leitet sich vom lateinischen apis für Biene ab, weil der zuckerreiche Most der Trauben Bienen anlockt. Zu den überlieferten Synonymen gehören Apiana, Latino, Minutola und Santa Sofia.
Die Beeren sind klein und dickschalig und geben wenig Saft. Daraus folgen von Natur aus niedrige Erträge - der Grund, warum die Sorte im 19. und frühen 20. Jahrhundert zugunsten ertragreicherer Reben fast verschwand. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sie systematisch wieder aufgebaut. Ihr Kerngebiet ist die Provinz Avellino im irpinischen Hügelland, wo die DOCG Fiano di Avellino mindestens 85 Prozent der Sorte verlangt. Darüber hinaus ist Fiano in Apulien, der Basilikata und auf Sizilien verbreitet; außerhalb Italiens wird sie in Australien (McLaren Vale, Clare Valley, Hunter Valley), in Argentinien und in Kalifornien angebaut.
Stilistisch gehört Fiano zu den strukturierten, nicht zu den leichten Weißweinen. Charakteristisch ist eine leicht wachsige, fast ölige Textur bei mittlerem bis kräftigem Körper und fester Säure. Jung wirken die Weine floral und fruchtbetont; mit zunehmender Flaschenreife treten nussige und würzige Noten in den Vordergrund - eine Entwicklung, die drei bis acht Jahre und bei sorgfältiger Erzeugung länger trägt. Ein Ausbau im Holz ist möglich, aber nicht die Regel; die Sorte braucht ihn nicht, um Tiefe zu zeigen. Der Abgang endet meist trocken mit einem Ton von Bittermandel.
Die Beeren sind klein und dickschalig und geben wenig Saft. Daraus folgen von Natur aus niedrige Erträge - der Grund, warum die Sorte im 19. und frühen 20. Jahrhundert zugunsten ertragreicherer Reben fast verschwand. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sie systematisch wieder aufgebaut. Ihr Kerngebiet ist die Provinz Avellino im irpinischen Hügelland, wo die DOCG Fiano di Avellino mindestens 85 Prozent der Sorte verlangt. Darüber hinaus ist Fiano in Apulien, der Basilikata und auf Sizilien verbreitet; außerhalb Italiens wird sie in Australien (McLaren Vale, Clare Valley, Hunter Valley), in Argentinien und in Kalifornien angebaut.
Stilistisch gehört Fiano zu den strukturierten, nicht zu den leichten Weißweinen. Charakteristisch ist eine leicht wachsige, fast ölige Textur bei mittlerem bis kräftigem Körper und fester Säure. Jung wirken die Weine floral und fruchtbetont; mit zunehmender Flaschenreife treten nussige und würzige Noten in den Vordergrund - eine Entwicklung, die drei bis acht Jahre und bei sorgfältiger Erzeugung länger trägt. Ein Ausbau im Holz ist möglich, aber nicht die Regel; die Sorte braucht ihn nicht, um Tiefe zu zeigen. Der Abgang endet meist trocken mit einem Ton von Bittermandel.
Typische Aromen
Birne, Gelber Apfel, Aprikose, Zitrusschale, Haselnuss, Honig, Weiße Blüten, Bittermandel
Passt gut zu
Fiano trägt kräftigere Gerichte als die meisten süditalienischen Weißweine. Gut passen gegrillter und gebackener Fisch, Pasta mit Meeresfrüchten, Geflügel in Kräuter- oder Rahmsauce, Kalbfleisch in heller Sauce sowie mittelalter Hartkäse. Gereifte Flaschen mit nussigem Profil halten auch Gerichten mit Haselnüssen, Trüffel oder gebratenen Pilzen stand. Zu stark gesüßten Saucen und sehr scharfen Speisen passt die Sorte weniger gut. Serviert wird bei 10 bis 12 Grad in einem etwas größeren Glas.