Rebsorte
Corvina
Herkunft: Italien (Venetien)
Beschreibung
Corvina Veronese – kurz Corvina – ist die Schlüsselrebsorte Venetiens und das Herz zweier grundverschiedener Weinstile: des leichten, kirschfruchtigen Valpolicella und des mächtigen, rosinenkonzentrierten Amarone della Valpolicella. Ihr Name leitet sich vermutlich von „corvino" (rabenartig) ab, was auf die dunkle Farbe der reifen Beeren anspielt. Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert, doch die Sorte dürfte im Veroneser Raum weit älter sein.
Die Anbaufläche beträgt rund 7.000 Hektar, nahezu ausschließlich in den Provinzen Verona und Vicenza konzentriert. Die Denominationen Valpolicella Classico, Amarone, Recioto und Bardolino bilden das Kerngebiet. Außerhalb Venetiens existieren nur vereinzelte Versuchspflanzungen in Australien und Kalifornien.
Im Weinberg ist Corvina spätreifend und liefert große, lockerbeerige Trauben – eine Eigenschaft, die für das Appassimento-Verfahren essentiell ist: Die lockere Beerenstruktur ermöglicht eine gleichmäßige Luftzirkulation beim Trocknen auf Holzgestellen (Arele) über drei bis vier Monate, wobei die Trauben bis zu 40 Prozent ihres Gewichts verlieren. Corvina verträgt trockene Perioden gut und bevorzugt die vulkanischen und kalkhaltigen Böden der Valpolicella-Hügel in Lagen zwischen 100 und 500 Metern.
Als frischer Valpolicella zeigt Corvina ein bezauberndes Aromenspiel: Sauerkirsche, rote Johannisbeere, Bittermandel, Veilchen und ein Hauch von grünem Tee. Die Säure ist lebhaft, die Tannine moderat, der Körper leicht bis mittelschwer. Im Amarone verwandelt sich das Profil dramatisch: Rosine, Dörrpflaume, Amarenakirsche, Schokolade, Kakao, Tabak und Teer dominieren, bei einem Alkoholgehalt von 15 bis 17 Prozent und samtig-dichten Tanninen. Dazwischen liegt der Ripasso – ein Valpolicella, der auf dem Trester des Amarone nachvergoren wird und so Fülle und Komplexität gewinnt.
Corvina wird fast immer im Blend mit Rondinella und Molinara (oder heute Corvinone) ausgebaut. Frischer Valpolicella begleitet Risotto all Amarone oder eine Pasta e Fagioli. Amarone verlangt nach kräftigeren Partnern: Brasato al Barolo, gereifter Parmigiano Reggiano, Ossobuco oder dunkle Schokoladentarte.
Die Anbaufläche beträgt rund 7.000 Hektar, nahezu ausschließlich in den Provinzen Verona und Vicenza konzentriert. Die Denominationen Valpolicella Classico, Amarone, Recioto und Bardolino bilden das Kerngebiet. Außerhalb Venetiens existieren nur vereinzelte Versuchspflanzungen in Australien und Kalifornien.
Im Weinberg ist Corvina spätreifend und liefert große, lockerbeerige Trauben – eine Eigenschaft, die für das Appassimento-Verfahren essentiell ist: Die lockere Beerenstruktur ermöglicht eine gleichmäßige Luftzirkulation beim Trocknen auf Holzgestellen (Arele) über drei bis vier Monate, wobei die Trauben bis zu 40 Prozent ihres Gewichts verlieren. Corvina verträgt trockene Perioden gut und bevorzugt die vulkanischen und kalkhaltigen Böden der Valpolicella-Hügel in Lagen zwischen 100 und 500 Metern.
Als frischer Valpolicella zeigt Corvina ein bezauberndes Aromenspiel: Sauerkirsche, rote Johannisbeere, Bittermandel, Veilchen und ein Hauch von grünem Tee. Die Säure ist lebhaft, die Tannine moderat, der Körper leicht bis mittelschwer. Im Amarone verwandelt sich das Profil dramatisch: Rosine, Dörrpflaume, Amarenakirsche, Schokolade, Kakao, Tabak und Teer dominieren, bei einem Alkoholgehalt von 15 bis 17 Prozent und samtig-dichten Tanninen. Dazwischen liegt der Ripasso – ein Valpolicella, der auf dem Trester des Amarone nachvergoren wird und so Fülle und Komplexität gewinnt.
Corvina wird fast immer im Blend mit Rondinella und Molinara (oder heute Corvinone) ausgebaut. Frischer Valpolicella begleitet Risotto all Amarone oder eine Pasta e Fagioli. Amarone verlangt nach kräftigeren Partnern: Brasato al Barolo, gereifter Parmigiano Reggiano, Ossobuco oder dunkle Schokoladentarte.
Typische Aromen
Sauerkirsche, Mandel, Bitterschokolade, Trockenfrüchte
Passt gut zu
Risotto, geschmortes Fleisch, gereifter Käse