Weinregion

Rías Baixas

Spanien

Beschreibung

Rías Baixas liegt im äußersten Nordwesten Spaniens in der grünen Region Galicien und ist das Gegenteil dessen, was man gemeinhin mit spanischem Wein verbindet. Der Atlantik bestimmt hier das Klima mit reichlich Niederschlag, milden Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, was die Landschaft eher an Irland als an Kastilien erinnert. Die Region gliedert sich in fünf Subzonen: Val do Salnés als historisches Kerngebiet direkt an der Küste, Condado do Tea und O Rosal im Süden am Fluss Miño, Soutomaior sowie Ribeira do Ulla im Landesinneren. Albariño ist die dominierende Rebsorte und bringt auf den typischen Granitböden aromatische Weißweine hervor, die mit ihrer lebhaften Säure, den Aromen von Pfirsich, Zitrusfrüchten und einer feinen salzigen Mineralität begeistern. Um die Trauben vor der Feuchtigkeit zu schützen und die Luftzirkulation zu verbessern, werden die Reben traditionell an Pergolen aus Granitpfosten erzogen, den sogenannten Parras. Diese jahrhundertealte Anbaumethode prägt das Landschaftsbild und unterscheidet Rías Baixas optisch von allen anderen Weinregionen Spaniens. Die Böden aus verwittertem Granit mit sandigem Lehm sorgen für gute Drainage und verleihen den Weinen ihre mineralische Prägung. Obwohl der Weinbau hier seit dem Mittelalter betrieben wird, erhielt die Region erst 1988 den DO-Status. Seitdem hat sich Albariño als eine der besten Weißweinsorten der iberischen Halbinsel etabliert. Die Weine werden überwiegend frisch und ohne Holzausbau getrunken und gelten als ideale Begleiter zu Meeresfrüchten und Fischgerichten der galicischen Küche.

Klima

Atlantisch-kühl

Typische Rebsorten

Albariño, Treixadura, Loureiro

Steckbrief

Region
Rías Baixas
Land
Spanien
Klima
Atlantisch-kühl

Weine aus Rías Baixas