Rebsorte
Sémillon
Herkunft: Frankreich (Bordeaux)
Beschreibung
Sémillon ist eine der edelsten und zugleich unterschätztesten weißen Rebsorten der Welt. Ihre Heimat liegt im Südwesten Frankreichs, wo sie seit dem 18. Jahrhundert in Bordeaux eine tragende Rolle spielt. In Sauternes und Barsac bildet sie das Rückgrat der größten Süßweine der Welt, da ihre dünne Beerenhaut sie besonders anfällig für die Edelfäule Botrytis cinerea macht x96 eine Eigenschaft, die beim legendären Château d Yquem seit 1593 gezielt genutzt wird.
Junger, trockener Sémillon duftet nach Zitronengras, grünem Apfel und frischem Heu. Mit Reife entwickeln sich komplexe Aromen von Laternenfrucht, Honigwabe, Bienenwachs und gerösteten Mandeln. Die botrytisierten Süßweine zeigen ein opulentes Spektrum aus Aprikosenmarmelade, Safran, Orangenzeste und kandierter Ananas. Am Gaumen besticht Sémillon durch seine seidige, fast ölige Textur bei moderater Säure.
Neben Bordeaux hat sich das Hunter Valley in New South Wales als zweites Weltzentrum etabliert. Dort entstehen seit den 1830er Jahren ungewoakte, langlebige Sémillons, die zu den eigenständigsten Weißweinen der Welt zählen. Auch in Südafrikas Franschhoek, in Washington State und in Chiles Casablanca Valley wird die Sorte erfolgreich kultiviert.
Sémillon gedeiht in gemäßigt warmen Klimazonen und bevorzugt kiesige, gut drainierte Böden mit Kalksteinunterlage, wie sie in Graves und Pessac-Léognan vorkommen. Zu kühle Lagen führen zu grasigen, unreifen Aromen, während übermäßige Hitze die natürliche Säurestruktur zerstört.
Die Weinstile sind vielfältig: von knackig-trocken im Hunter Valley über cremige, fassgereifte Blanc-Cuvées aus Bordeaux bis zu den honiggleichen Dessertweinen aus Sauternes. Häufig wird Sémillon mit Sauvignon Blanc verschnitten, um Frische und Struktur zu ergänzen.
Trockener Sémillon passt hervorragend zu gegrilltem Schwertfisch, Hühnchen mit Estragon-Sahnesauce und milden Ziegenkäsesorten. Die edelsüßen Varianten harmonieren traumhaft mit Foie Gras, Roquefort und Tarte Tatin mit karamellisierten Birnen.
Junger, trockener Sémillon duftet nach Zitronengras, grünem Apfel und frischem Heu. Mit Reife entwickeln sich komplexe Aromen von Laternenfrucht, Honigwabe, Bienenwachs und gerösteten Mandeln. Die botrytisierten Süßweine zeigen ein opulentes Spektrum aus Aprikosenmarmelade, Safran, Orangenzeste und kandierter Ananas. Am Gaumen besticht Sémillon durch seine seidige, fast ölige Textur bei moderater Säure.
Neben Bordeaux hat sich das Hunter Valley in New South Wales als zweites Weltzentrum etabliert. Dort entstehen seit den 1830er Jahren ungewoakte, langlebige Sémillons, die zu den eigenständigsten Weißweinen der Welt zählen. Auch in Südafrikas Franschhoek, in Washington State und in Chiles Casablanca Valley wird die Sorte erfolgreich kultiviert.
Sémillon gedeiht in gemäßigt warmen Klimazonen und bevorzugt kiesige, gut drainierte Böden mit Kalksteinunterlage, wie sie in Graves und Pessac-Léognan vorkommen. Zu kühle Lagen führen zu grasigen, unreifen Aromen, während übermäßige Hitze die natürliche Säurestruktur zerstört.
Die Weinstile sind vielfältig: von knackig-trocken im Hunter Valley über cremige, fassgereifte Blanc-Cuvées aus Bordeaux bis zu den honiggleichen Dessertweinen aus Sauternes. Häufig wird Sémillon mit Sauvignon Blanc verschnitten, um Frische und Struktur zu ergänzen.
Trockener Sémillon passt hervorragend zu gegrilltem Schwertfisch, Hühnchen mit Estragon-Sahnesauce und milden Ziegenkäsesorten. Die edelsüßen Varianten harmonieren traumhaft mit Foie Gras, Roquefort und Tarte Tatin mit karamellisierten Birnen.
Typische Aromen
Lanolin, Honig, Zitrus, Feige, Nuss
Passt gut zu
Foie Gras, reiche Fischgerichte, Desserts