Rebsorte
Melon de Bourgogne
Beschreibung
Melon de Bourgogne ist die einzige zugelassene Rebsorte für Muscadet, den berühmten Weißwein aus dem westlichen Loire-Tal. Wie der Name verrät, stammt die Sorte ursprünglich aus Burgund, wo sie im Mittelalter weit verbreitet war. Nach dem verheerenden Frost von 1709, der weite Teile der Loire-Weinberge zerstörte, wurde Melon de Bourgogne großflächig in der Region Nantes angepflanzt, da sie außergewöhnlich frosthart ist. In Burgund selbst wurde sie zugunsten von Chardonnay weitgehend verdrängt.
Das Aromenprofil ist von zurückhaltender Eleganz: frische Zitrusfrüchte wie Limette und Zitrone, grüner Apfel, weiße Birne und ein markanter mineralischer Ton, der an nasse Kieselsteine und Muschelkalk erinnert. Bei Sur-Lie-Ausbau kommen Noten von Hefeteig, Brioche und eine leicht salzige Meeres-Nuance hinzu. Am Gaumen zeigt sich Melon de Bourgogne leichtfüßig und frisch mit lebhafter Säure, schlankem Körper und einem knackig-trockenen Abgang.
Das Pays Nantais südlich der Loire-Mündung ist praktisch das einzige bedeutende Anbaugebiet weltweit. Die Appellationen Muscadet Sèvre et Maine, Muscadet Côtes de Grandlieu und Muscadet Coteaux de la Loire bilden das Herzstück. Seit 2011 gibt es zehn Crus Communaux, darunter Clisson, Gorges und Le Pallet, die besonders lagentypische Weine hervorbringen.
Die Rebe gedeiht im ozeanisch geprägten Klima der Atlantikküste mit milden Wintern und gemäßigten Sommern. Gneis-, Granit- und Glimmerschieferböden prägen die Mineralität der Weine. Kalkhaltige Orthogneis-Böden bei Clisson verleihen besonders tiefgründige Struktur.
Der klassische Weinstil ist frisch, trocken und sur lie ausgebaut, wobei der Wein über den Winter auf der Feinhefe liegt und so an Komplexität gewinnt. Die Cru-Weine reifen mindestens 18 bis 24 Monate und können jahrelang altern.
Melon de Bourgogne ist der perfekte Begleiter zu atlantischen Austern, Moules Frites, gegrillten Sardinen, Crevetten mit Knoblauchbutter, Sushi und mildem Ziegenfrischkäse aus der Loire-Region.
Das Aromenprofil ist von zurückhaltender Eleganz: frische Zitrusfrüchte wie Limette und Zitrone, grüner Apfel, weiße Birne und ein markanter mineralischer Ton, der an nasse Kieselsteine und Muschelkalk erinnert. Bei Sur-Lie-Ausbau kommen Noten von Hefeteig, Brioche und eine leicht salzige Meeres-Nuance hinzu. Am Gaumen zeigt sich Melon de Bourgogne leichtfüßig und frisch mit lebhafter Säure, schlankem Körper und einem knackig-trockenen Abgang.
Das Pays Nantais südlich der Loire-Mündung ist praktisch das einzige bedeutende Anbaugebiet weltweit. Die Appellationen Muscadet Sèvre et Maine, Muscadet Côtes de Grandlieu und Muscadet Coteaux de la Loire bilden das Herzstück. Seit 2011 gibt es zehn Crus Communaux, darunter Clisson, Gorges und Le Pallet, die besonders lagentypische Weine hervorbringen.
Die Rebe gedeiht im ozeanisch geprägten Klima der Atlantikküste mit milden Wintern und gemäßigten Sommern. Gneis-, Granit- und Glimmerschieferböden prägen die Mineralität der Weine. Kalkhaltige Orthogneis-Böden bei Clisson verleihen besonders tiefgründige Struktur.
Der klassische Weinstil ist frisch, trocken und sur lie ausgebaut, wobei der Wein über den Winter auf der Feinhefe liegt und so an Komplexität gewinnt. Die Cru-Weine reifen mindestens 18 bis 24 Monate und können jahrelang altern.
Melon de Bourgogne ist der perfekte Begleiter zu atlantischen Austern, Moules Frites, gegrillten Sardinen, Crevetten mit Knoblauchbutter, Sushi und mildem Ziegenfrischkäse aus der Loire-Region.