Weinregion
Peloponnes
Griechenland
Beschreibung
Der Peloponnes ist die große Halbinsel im Süden Griechenlands und eine der vielfältigsten Weinregionen des Landes. Mit Anbaugebieten, die von Meeresniveau bis auf über 1000 Meter Höhe reichen, bietet die Region ein außerordentlich breites Spektrum an Terroirs und Mikroklimata. Die Geschichte des Weinbaus auf dem Peloponnes reicht bis in die Antike zurück, als die Region bereits für ihre Weine berühmt war. Heute ist der Peloponnes die zweitgrößte Weinbauregion Griechenlands und beherbergt einige der bedeutendsten Appellationen des Landes, darunter das Hochplateau von Mantinia, bekannt für elegante Moschofilero-Weißweine, und das Tal von Nemea, Heimat der großen Agiorgitiko-Rotweine. Die Böden variieren stark von Region zu Region – Kalkstein und Mergel in den Höhenlagen, Lehm und Schwemmland in den Tälern. Das Klima ist überwiegend mediterran mit heißen Sommern, wird jedoch in den höheren Lagen durch kühlere Temperaturen und größere Tag-Nacht-Unterschiede geprägt. Neben den autochthonen Sorten werden zunehmend auch internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Chardonnay erfolgreich angebaut. Die Region Patras im Norden liefert zudem den legendären süßen Mavrodaphne sowie den Muscat von Patras. Moderne Weingüter wie Gaia, Skouras und Tselepos haben den Peloponnes zu einem Zentrum der griechischen Weinrenaissance gemacht.
Klima
Mediterran bis kontinental
Typische Rebsorten
Agiorgitiko, Moschofilero, Mavrodaphne