Weinregion
Mendoza
Argentinien
Beschreibung
Mendoza ist das Weinherz Argentiniens und verantwortet rund 70 Prozent der nationalen Weinproduktion. Die Region liegt im Windschatten der Anden auf Höhenlagen zwischen 600 und 1.500 Metern – einige der höchstgelegenen Weinberge der Welt befinden sich hier, im Valle de Uco auf über 1.200 Metern. Die schneebedeckten Andengipfel bilden eine spektakuläre Kulisse.
Spanische Missionare brachten den Weinbau im 16. Jahrhundert nach Mendoza. Die moderne Ära begann in den 1990er-Jahren, als ausländische Investoren – darunter die französischen Winzer Michel Rolland und die Familie Rothschild – das Potenzial der Region erkannten. Seitdem hat sich Mendoza von einem Massenwein-Produzenten zu einer international anerkannten Premiumregion gewandelt.
Malbec ist die Paradesorte und hat in Mendoza seine definitive Heimat gefunden, nachdem die Traube in ihrer französischen Ursprungsregion Cahors an Bedeutung verlor. Mendoza-Malbec besticht durch tiefe Purpurfarbe, Aromen von Pflaume, Veilchen und dunkler Schokolade sowie samtige, reife Tannine. In Höhenlagen gewinnt der Malbec zusätzlich an Frische und Komplexität. Cabernet Sauvignon, Bonarda und Torrontés (ein aromatischer Weißwein) ergänzen das Sortenspektrum.
Das Klima ist arid mit weniger als 200 mm Jahresniederschlag – Bewässerung durch Andengletscher-Schmelzwasser über ein uraltes Kanalsystem ist unverzichtbar. Die starke UV-Strahlung in der Höhe fördert die Bildung dicker Beerenhäute und damit intensiver Farbe und Tannine. Die Böden bestehen aus Schwemmland mit Sand, Kies und Kalkstein.
Die wichtigsten Subregionen sind Luján de Cuyo (der historische Kern mit alten Malbec-Reben), das Valle de Uco mit Tupungato, Tunuyán und San Carlos (kühlere Höhenlagen, eleganterer Stil) sowie Maipú. Catena Zapata, Achaval-Ferrer, Zuccardi (besonders die José-Zuccardi-Serie), Terrazas de los Andes und Viña Cobos zählen zu den Spitzenerzeugern.
Spanische Missionare brachten den Weinbau im 16. Jahrhundert nach Mendoza. Die moderne Ära begann in den 1990er-Jahren, als ausländische Investoren – darunter die französischen Winzer Michel Rolland und die Familie Rothschild – das Potenzial der Region erkannten. Seitdem hat sich Mendoza von einem Massenwein-Produzenten zu einer international anerkannten Premiumregion gewandelt.
Malbec ist die Paradesorte und hat in Mendoza seine definitive Heimat gefunden, nachdem die Traube in ihrer französischen Ursprungsregion Cahors an Bedeutung verlor. Mendoza-Malbec besticht durch tiefe Purpurfarbe, Aromen von Pflaume, Veilchen und dunkler Schokolade sowie samtige, reife Tannine. In Höhenlagen gewinnt der Malbec zusätzlich an Frische und Komplexität. Cabernet Sauvignon, Bonarda und Torrontés (ein aromatischer Weißwein) ergänzen das Sortenspektrum.
Das Klima ist arid mit weniger als 200 mm Jahresniederschlag – Bewässerung durch Andengletscher-Schmelzwasser über ein uraltes Kanalsystem ist unverzichtbar. Die starke UV-Strahlung in der Höhe fördert die Bildung dicker Beerenhäute und damit intensiver Farbe und Tannine. Die Böden bestehen aus Schwemmland mit Sand, Kies und Kalkstein.
Die wichtigsten Subregionen sind Luján de Cuyo (der historische Kern mit alten Malbec-Reben), das Valle de Uco mit Tupungato, Tunuyán und San Carlos (kühlere Höhenlagen, eleganterer Stil) sowie Maipú. Catena Zapata, Achaval-Ferrer, Zuccardi (besonders die José-Zuccardi-Serie), Terrazas de los Andes und Viña Cobos zählen zu den Spitzenerzeugern.
Klima
Kontinental-trocken
Typische Rebsorten
Malbec, Cabernet Sauvignon, Bonarda, Torrontés