Rebsorte
Weißburgunder
Herkunft: Frankreich (Elsass)
Beschreibung
Weißburgunder, international als Pinot Blanc bekannt, ist wie seine Geschwister Pinot Gris und Pinot Noir ein Mitglied der Burgunderfamilie. Er entstand als Farbmutation des Pinot Gris, der wiederum eine Mutation des Pinot Noir ist. Die Ursprünge liegen im Burgund, doch seine heutige Bedeutung hat der Weißburgunder vor allem in Deutschland, im Elsass und in Norditalien erlangt, wo er als Pinot Bianco firmiert.
Aromatisch präsentiert sich Weißburgunder dezent und feingliedrig. Typisch sind Noten von grünem Apfel, Birne, Zitrusfrüchten und einem Hauch weißer Blüten. Reife Exemplare zeigen Anklänge von Quitte, Mandel und Brioche. Anders als der aromatisch präsentere Chardonnay besticht Weißburgunder durch seine Zurückhaltung und Eleganz. Auf Kalksteinböden entwickelt er eine feine Kreidenoite und mineralische Spannung, auf Lössböden eher cremige Fülle. Im Holzfass ausgebaut, kann er Aromen von gerösteter Haselnuss, Vanille und Buttergebäck annehmen.
In Deutschland zählt Weißburgunder zu den Aufsteigern der letzten Jahrzehnte. Die wichtigsten Anbaugebiete sind Baden, die Pfalz und Rheinhessen, wo er auf zunehmender Fläche kultiviert wird. Im Elsass wird er oft im Crémant-d'Alsace verwendet und liefert gehaltvolle Stillweine. In Südtirol und dem Friaul entstehen als Pinot Bianco frische, elegante Interpretationen. Auch in Österreich, besonders in der Steiermark und am Wagram, genießt er zunehmende Wertschätzung.
Die feine Struktur und moderate Säure machen Weißburgunder zu einem der elegantesten Speisebegleiter unter den weißen Burgundersorten. Er glänzt zu Kalbfleisch mit heller Sauce, gedünstetem Fisch, Risotto mit Frühlingsgemüse, Spargelgerichten und mildem Weichkäse. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in der Kombination mit asiatischer Küche – Dim Sum oder ein leichtes Thai-Curry werden von ihm ebenso stilvoll begleitet wie klassische mitteleuropäische Küche.
Aromatisch präsentiert sich Weißburgunder dezent und feingliedrig. Typisch sind Noten von grünem Apfel, Birne, Zitrusfrüchten und einem Hauch weißer Blüten. Reife Exemplare zeigen Anklänge von Quitte, Mandel und Brioche. Anders als der aromatisch präsentere Chardonnay besticht Weißburgunder durch seine Zurückhaltung und Eleganz. Auf Kalksteinböden entwickelt er eine feine Kreidenoite und mineralische Spannung, auf Lössböden eher cremige Fülle. Im Holzfass ausgebaut, kann er Aromen von gerösteter Haselnuss, Vanille und Buttergebäck annehmen.
In Deutschland zählt Weißburgunder zu den Aufsteigern der letzten Jahrzehnte. Die wichtigsten Anbaugebiete sind Baden, die Pfalz und Rheinhessen, wo er auf zunehmender Fläche kultiviert wird. Im Elsass wird er oft im Crémant-d'Alsace verwendet und liefert gehaltvolle Stillweine. In Südtirol und dem Friaul entstehen als Pinot Bianco frische, elegante Interpretationen. Auch in Österreich, besonders in der Steiermark und am Wagram, genießt er zunehmende Wertschätzung.
Die feine Struktur und moderate Säure machen Weißburgunder zu einem der elegantesten Speisebegleiter unter den weißen Burgundersorten. Er glänzt zu Kalbfleisch mit heller Sauce, gedünstetem Fisch, Risotto mit Frühlingsgemüse, Spargelgerichten und mildem Weichkäse. Seine Vielseitigkeit zeigt sich auch in der Kombination mit asiatischer Küche – Dim Sum oder ein leichtes Thai-Curry werden von ihm ebenso stilvoll begleitet wie klassische mitteleuropäische Küche.
Typische Aromen
Apfel, Birne, Mandel, Blüten, Brioche
Passt gut zu
Fisch, Geflügel, leichte Sahnesaucen