Rebsorte
Pedro Ximénez
Herkunft: Spanien (Andalusien)
Beschreibung
Pedro Ximénez – von Kennern liebevoll PX genannt – ist eine weiße Rebsorte, die vor allem für einige der süßesten und opulentesten Weine der Welt verantwortlich ist. Der Legende nach brachte ein deutscher Soldat namens Peter Siemens die Rebe im 16. Jahrhundert aus dem Rheinland nach Andalusien, wo der Name hispanisiert wurde. Genetische Studien konnten diese Herkunft nicht bestätigen; wahrscheinlicher ist ein Ursprung im Mittelmeerraum, möglicherweise auf den Kanarischen Inseln.
Das Aromenprofil von Pedro-Ximénez-Weinen, insbesondere der berühmten Süßweine aus Jerez und Montilla-Moriles, ist von atemberaubender Intensität. Die Trauben werden nach der Ernte auf Strohmatten in der gleißenden andalusischen Sonne getrocknet (Soleo-Verfahren), wodurch sie sich zu rosinenartigen Konzentraten verdichten. Die resultierenden Weine duften nach Rosinen, Feigen, Datteln, Pflaumenkompott, Lakritze und dunkler Schokolade. Mit zunehmender Reife im Solera-System kommen Aromen von Kaffee, Karamell, Walnuss, gebrannter Orange und altem Balsamico hinzu. Die Konsistenz ist sirupartig, fast wie flüssiges Toffee.
Montilla-Moriles in der Provinz Córdoba ist das traditionelle Zentrum des PX-Anbaus, wo die Sorte über 70 Prozent der Rebfläche einnimmt und auch trockene Weine daraus entstehen. In Jerez de la Frontera wird PX vorwiegend als Süßwein und zum Verschnitt mit Oloroso-Sherries verwendet. Auf den Kanarischen Inseln und vereinzelt in Australien und Südafrika wird die Sorte ebenfalls kultiviert.
PX-Süßweine sind Dessertklassiker par excellence. Über Vanilleeis geträufelt ist PX ein legendärer Genuss. Er begleitet meisterhaft Schokoladensoufflé, Sticky Toffee Pudding, Feigentarte, Walnussbrownie und kräftigen Blauschimmelkäse wie Cabrales oder Roquefort. Auch zu geräuchertem Fleisch und Foie Gras bilden gereifte PX-Sherries faszinierende Kombinationen.
Das Aromenprofil von Pedro-Ximénez-Weinen, insbesondere der berühmten Süßweine aus Jerez und Montilla-Moriles, ist von atemberaubender Intensität. Die Trauben werden nach der Ernte auf Strohmatten in der gleißenden andalusischen Sonne getrocknet (Soleo-Verfahren), wodurch sie sich zu rosinenartigen Konzentraten verdichten. Die resultierenden Weine duften nach Rosinen, Feigen, Datteln, Pflaumenkompott, Lakritze und dunkler Schokolade. Mit zunehmender Reife im Solera-System kommen Aromen von Kaffee, Karamell, Walnuss, gebrannter Orange und altem Balsamico hinzu. Die Konsistenz ist sirupartig, fast wie flüssiges Toffee.
Montilla-Moriles in der Provinz Córdoba ist das traditionelle Zentrum des PX-Anbaus, wo die Sorte über 70 Prozent der Rebfläche einnimmt und auch trockene Weine daraus entstehen. In Jerez de la Frontera wird PX vorwiegend als Süßwein und zum Verschnitt mit Oloroso-Sherries verwendet. Auf den Kanarischen Inseln und vereinzelt in Australien und Südafrika wird die Sorte ebenfalls kultiviert.
PX-Süßweine sind Dessertklassiker par excellence. Über Vanilleeis geträufelt ist PX ein legendärer Genuss. Er begleitet meisterhaft Schokoladensoufflé, Sticky Toffee Pudding, Feigentarte, Walnussbrownie und kräftigen Blauschimmelkäse wie Cabrales oder Roquefort. Auch zu geräuchertem Fleisch und Foie Gras bilden gereifte PX-Sherries faszinierende Kombinationen.
Typische Aromen
Rosinen, Feigen, Datteln, Kaffee, Schokolade
Passt gut zu
Vanilleeis, Schokoladendesserts