Rebsorte
Montepulciano
Herkunft: Italien (Abruzzen)
Beschreibung
Montepulciano – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen toskanischen Stadt, in der Sangiovese unter dem Namen Vino Nobile di Montepulciano regiert – ist eine der produktivsten und unterschätztesten roten Rebsorten Italiens. Mit über 35.000 Hektar Anbaufläche belegt sie den zweiten Platz nach Sangiovese und ist das Rückgrat des Weinbaus in Mittel- und Süditalien. Ihre Herkunft wird in den Abruzzen vermutet, wo sie seit dem 18. Jahrhundert dokumentiert ist, doch auch die Marken und Apulien erheben Anspruch auf historische Bedeutung.
Das Herzstück des Montepulciano-Anbaus ist die DOCG Montepulciano d'Abruzzo Colline Teramane und die breitere DOC Montepulciano d'Abruzzo, die sich von der Adriaküste bis zu den Ausläufern des Gran Sasso erstreckt. In den Marken bildet die Sorte die Basis des Rosso Conero und Rosso Piceno, in Molise und Apulien wird sie häufig als Verschnittpartner eingesetzt.
Die Rebe ist spätreifend, kräftig wüchsig und bemerkenswert ertragsstark – bei unkontrolliertem Ertrag liefert sie massentaugliche, aber belanglose Weine. Auf kargen, kalkhaltigen Hügelböden mit konsequenter Ertragsreduzierung entstehen hingegen Rotweine von beeindruckender Tiefe. Sie bevorzugt warme, sonnige Standorte und verträgt moderate Trockenheit gut, ist aber anfällig für Mehltau.
Das Aromenprofil zeigt sich üppig und warmherzig: Schwarzkirsche, Brombeere, Pflaumenkompott, Veilchen, Lakritze und dunkle Schokolade bilden die Grundlage. Die Tannine sind weich und geschmeidig – deutlich weniger herb als beim Sangiovese –, die Säure moderat, die Farbe tiefrot bis tintig. Im Barrique ausgebaut kommen Vanille, Gewürznelke und Lederaromen hinzu. Die besten Reserva-Weine können problemlos 10 bis 15 Jahre reifen.
Neben Rotwein liefert Montepulciano auch einen der beliebtesten Rosés Italiens: den Cerasuolo d'Abruzzo, der nach kurzer Maischegärung eine leuchtend kirschrote Farbe und ein saftiges, beerenfruchtiges Profil zeigt.
Montepulciano verlangt nach der herzhaften Küche der Abruzzen: Arrosticini (Lammspießchen), Maccheroni alla Chitarra mit Ragù, Porchetta, gegrillte Salsiccia oder ein kräftiger Pecorino di Farindola.
Das Herzstück des Montepulciano-Anbaus ist die DOCG Montepulciano d'Abruzzo Colline Teramane und die breitere DOC Montepulciano d'Abruzzo, die sich von der Adriaküste bis zu den Ausläufern des Gran Sasso erstreckt. In den Marken bildet die Sorte die Basis des Rosso Conero und Rosso Piceno, in Molise und Apulien wird sie häufig als Verschnittpartner eingesetzt.
Die Rebe ist spätreifend, kräftig wüchsig und bemerkenswert ertragsstark – bei unkontrolliertem Ertrag liefert sie massentaugliche, aber belanglose Weine. Auf kargen, kalkhaltigen Hügelböden mit konsequenter Ertragsreduzierung entstehen hingegen Rotweine von beeindruckender Tiefe. Sie bevorzugt warme, sonnige Standorte und verträgt moderate Trockenheit gut, ist aber anfällig für Mehltau.
Das Aromenprofil zeigt sich üppig und warmherzig: Schwarzkirsche, Brombeere, Pflaumenkompott, Veilchen, Lakritze und dunkle Schokolade bilden die Grundlage. Die Tannine sind weich und geschmeidig – deutlich weniger herb als beim Sangiovese –, die Säure moderat, die Farbe tiefrot bis tintig. Im Barrique ausgebaut kommen Vanille, Gewürznelke und Lederaromen hinzu. Die besten Reserva-Weine können problemlos 10 bis 15 Jahre reifen.
Neben Rotwein liefert Montepulciano auch einen der beliebtesten Rosés Italiens: den Cerasuolo d'Abruzzo, der nach kurzer Maischegärung eine leuchtend kirschrote Farbe und ein saftiges, beerenfruchtiges Profil zeigt.
Montepulciano verlangt nach der herzhaften Küche der Abruzzen: Arrosticini (Lammspießchen), Maccheroni alla Chitarra mit Ragù, Porchetta, gegrillte Salsiccia oder ein kräftiger Pecorino di Farindola.
Typische Aromen
Kirsche, Pflaume, Veilchen, Gewürze
Passt gut zu
Pasta mit Ragù, Lamm, Pizza