Rebsorte
Furmint
Herkunft: Ungarn (Tokaj)
Beschreibung
Furmint ist die wichtigste Rebsorte Ungarns und die Basis des legendären Tokaji Aszú, eines der ältesten dokumentierten Süßweine der Welt. Die Sorte wird seit mindestens dem 13. Jahrhundert in der Region Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns angebaut. Der Name leitet sich möglicherweise vom französischen „froment" (Weizen) ab, was auf die goldene Farbe der reifen Beeren verweist. Furmint wurde einst an Europas Königshöfen als „Wein der Könige und König der Weine" gepriesen – Ludwig XIV. von Frankreich soll diese berühmte Formulierung geprägt haben.
Aromatisch ist Furmint eine Sorte von bemerkenswerter Bandbreite. Trockene Varianten zeigen Noten von grünem Apfel, Birne, Limette, weißem Pfirsich und einer markanten rauchigen Mineralität, die an Feuerstein erinnert. Oft gesellen sich Anklänge von Ingwer, Quitte und frischen Kräutern hinzu. Die Säure ist lebhaft und schneidend – vergleichbar mit Riesling –, was den Weinen enorme Frische und Alterungsfähigkeit verleiht. In der edelsüßen Tokaji-Aszú-Version, bei der botrytisierte Beeren verwendet werden, entfalten sich Aromen von Aprikosenmarmelade, Orangenzeste, Safran, Bienenwachs und gebrannter Crème mit einer elektrischen Säure, die die opulente Süße perfekt balanciert.
Das Anbaugebiet Tokaj-Hegyalja mit seinen vulkanischen Böden und dem besonderen Mikroklima an der Kreuzung von Bodrog und Tisza ist das unbestrittene Zentrum des Furmint. Die Bodenschätze aus Rhyolith, Löss und vulkanischem Tuff prägen den Charakter. In Somló, einem erloschenen Vulkan in Westungarn, entstehen mineralisch-intensive trockene Furmint-Weine. Auch im österreichischen Burgenland und in Slowenien wird die Sorte kultiviert.
Trockener Furmint begleitet hervorragend Gänseleberpastete, geräucherten Fisch, Pilzgulasch und würzige ungarische Küche. Tokaji Aszú ist der klassische Partner zu Foie Gras, Roquefort, Crème Brûlée und Desserts mit Aprikosen oder Nüssen.
Aromatisch ist Furmint eine Sorte von bemerkenswerter Bandbreite. Trockene Varianten zeigen Noten von grünem Apfel, Birne, Limette, weißem Pfirsich und einer markanten rauchigen Mineralität, die an Feuerstein erinnert. Oft gesellen sich Anklänge von Ingwer, Quitte und frischen Kräutern hinzu. Die Säure ist lebhaft und schneidend – vergleichbar mit Riesling –, was den Weinen enorme Frische und Alterungsfähigkeit verleiht. In der edelsüßen Tokaji-Aszú-Version, bei der botrytisierte Beeren verwendet werden, entfalten sich Aromen von Aprikosenmarmelade, Orangenzeste, Safran, Bienenwachs und gebrannter Crème mit einer elektrischen Säure, die die opulente Süße perfekt balanciert.
Das Anbaugebiet Tokaj-Hegyalja mit seinen vulkanischen Böden und dem besonderen Mikroklima an der Kreuzung von Bodrog und Tisza ist das unbestrittene Zentrum des Furmint. Die Bodenschätze aus Rhyolith, Löss und vulkanischem Tuff prägen den Charakter. In Somló, einem erloschenen Vulkan in Westungarn, entstehen mineralisch-intensive trockene Furmint-Weine. Auch im österreichischen Burgenland und in Slowenien wird die Sorte kultiviert.
Trockener Furmint begleitet hervorragend Gänseleberpastete, geräucherten Fisch, Pilzgulasch und würzige ungarische Küche. Tokaji Aszú ist der klassische Partner zu Foie Gras, Roquefort, Crème Brûlée und Desserts mit Aprikosen oder Nüssen.
Typische Aromen
Aprikose, Quitte, Honig, Rauch, Gewürze
Passt gut zu
Foie Gras, Blauschimmelkäse, Früchtekuchen