Rebsorte
Blaufränkisch
Herkunft: Österreich
Beschreibung
Blaufränkisch ist eine der bedeutendsten autochthonen roten Rebsorten Mitteleuropas und erlebt seit den 1990er Jahren eine spektakuläre Qualitätsrevolution. Ihre Heimat liegt vermutlich in Niederösterreich oder dem Burgenland, wo sie seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar ist. In Ungarn als Kékfrankos und in Deutschland als Lemberger bekannt, war die Sorte lange auf einfache Alltagsweine beschränkt, bis Winzer wie Franz Weninger und Roland Velich ihr internationales Potenzial offenbarten.
Das Aromenprofil erinnert an die besten Weine des kühleren Klimas: Sauerkirschen, Brombeeren und Heidelbeeren verschmelzen mit Noten von Veilchen, schwarzem Pfeffer, Nelke und einem charakteristischen mineralischen Ton, der an Graphit und Schiefer erinnert. Mit Reife entwickeln sich komplexe Nuancen von Tabak, Bitterschokolade und Wildleder. Am Gaumen zeigt Blaufränkisch eine lebhafte, fast burgundisch anmutende Säure, feinkörnige Tannine und bemerkenswerte Tiefe.
Das österreichische Burgenland ist das qualitative Epizentrum, insbesondere die DAC-Gebiete Mittelburgenland und Leithaberg sowie die Einzellagen am Eisenberg. In Ungarn liefern Szekszárd und Villány herausragende Exemplare. In Württemberg wird die Sorte als Lemberger auf über 1.700 Hektar angebaut und zunehmend ernst genommen. Auch in Tschechien und der Slowakei ist sie verbreitet.
Blaufränkisch benötigt gemäßigt warme Standorte mit ausreichend Sonnenstunden für die volle Reife. Kalk-, Schiefer- und Lehmböden bringen die besten Resultate. Die späte Reife macht sie anfällig für Herbstfröste in zu kühlen Lagen.
Die Weinstile reichen von fruchtbetonten, im Stahltank ausgebauten Alltagsweinen über kraftvolle, barriqueausgebaute Lagenweine bis zu langlebigen Reserven, die 15 Jahre und mehr reifen können.
Blaufränkisch harmoniert hervorragend mit Wiener Tafelspitz, geschmortem Wildgulasch mit Preiselbeeren, Ente mit Rotkraut, Rinderrouladen, gereiftem Bergkäse und kräftigen Wildpasteten.
Das Aromenprofil erinnert an die besten Weine des kühleren Klimas: Sauerkirschen, Brombeeren und Heidelbeeren verschmelzen mit Noten von Veilchen, schwarzem Pfeffer, Nelke und einem charakteristischen mineralischen Ton, der an Graphit und Schiefer erinnert. Mit Reife entwickeln sich komplexe Nuancen von Tabak, Bitterschokolade und Wildleder. Am Gaumen zeigt Blaufränkisch eine lebhafte, fast burgundisch anmutende Säure, feinkörnige Tannine und bemerkenswerte Tiefe.
Das österreichische Burgenland ist das qualitative Epizentrum, insbesondere die DAC-Gebiete Mittelburgenland und Leithaberg sowie die Einzellagen am Eisenberg. In Ungarn liefern Szekszárd und Villány herausragende Exemplare. In Württemberg wird die Sorte als Lemberger auf über 1.700 Hektar angebaut und zunehmend ernst genommen. Auch in Tschechien und der Slowakei ist sie verbreitet.
Blaufränkisch benötigt gemäßigt warme Standorte mit ausreichend Sonnenstunden für die volle Reife. Kalk-, Schiefer- und Lehmböden bringen die besten Resultate. Die späte Reife macht sie anfällig für Herbstfröste in zu kühlen Lagen.
Die Weinstile reichen von fruchtbetonten, im Stahltank ausgebauten Alltagsweinen über kraftvolle, barriqueausgebaute Lagenweine bis zu langlebigen Reserven, die 15 Jahre und mehr reifen können.
Blaufränkisch harmoniert hervorragend mit Wiener Tafelspitz, geschmortem Wildgulasch mit Preiselbeeren, Ente mit Rotkraut, Rinderrouladen, gereiftem Bergkäse und kräftigen Wildpasteten.
Typische Aromen
Kirsche, Brombeere, Pfeffer, mineralische Noten
Passt gut zu
Wild, Rind, kräftige Eintöpfe