Rebsorte
Alfrocheiro
Herkunft: Portugal
Beschreibung
Alfrocheiro, in Portugal auch Alfrocheiro Preto genannt, ist eine rote Rebsorte von der Iberischen Halbinsel, die vor allem im Dão und im Alentejo angebaut wird. Sie gilt als portugiesische Sorte, ist aber auch jenseits der Grenze verbreitet und trägt dort andere Namen: In Kastilien und León, in den Provinzen Zamora und Salamanca, heißt sie Bruñal, auf den Kanaren Baboso Negro, wo sie in den Herkunftsgebieten La Gomera und El Hierro zugelassen ist. Weitere Synonyme sind Albarín Negro, Bastardo Negro und Tinta Bastardinha.
Für die Rebsortenforschung ist Alfrocheiro eine Schlüsselsorte. Eine 2015 in der Fachzeitschrift Vitis veröffentlichte Studie fand mit mehreren unabhängigen Markersystemen mehr als zwanzig Eltern-Nachkommen-Beziehungen zu anderen iberischen Sorten. Die Verteilung dieser Nachkommen deutet auf einen Ursprung im Grenzgebiet zwischen Portugal und Spanien hin. Auch für Jaen, die im Dão verbreitete Sorte, die mit der spanischen Mencía identisch ist, wird Alfrocheiro als Elternteil vermutet.
Geschätzt wird Alfrocheiro vor allem für ihre tiefe Farbe, weshalb sie häufig in Verschnitten eingesetzt wird, im Alentejo etwa mit Aragonez und Alicante Bouschet, im Dão mit Touriga Nacional, Tinta Roriz und Jaen. Dort gehört sie zu den traditionellen Sorten und bringt rote Frucht und Weichheit in die oft strengeren Weine der Granitböden.
Reinsortig ausgebaut ergibt Alfrocheiro farbintensive, fruchtbetonte Rotweine mit Aromen von reifer Erdbeere, Brombeere und roter Kirsche, oft mit einer würzigen oder kräuterigen Note. Das Tannin ist meist feinkörnig und weniger kräftig als bei Touriga Nacional, die Säure frisch. Die meisten Weine sind in den ersten Jahren am besten; in Verschnitten mit Touriga Nacional trägt die Sorte auch zu länger lagerfähigen Weinen bei.
Für die Rebsortenforschung ist Alfrocheiro eine Schlüsselsorte. Eine 2015 in der Fachzeitschrift Vitis veröffentlichte Studie fand mit mehreren unabhängigen Markersystemen mehr als zwanzig Eltern-Nachkommen-Beziehungen zu anderen iberischen Sorten. Die Verteilung dieser Nachkommen deutet auf einen Ursprung im Grenzgebiet zwischen Portugal und Spanien hin. Auch für Jaen, die im Dão verbreitete Sorte, die mit der spanischen Mencía identisch ist, wird Alfrocheiro als Elternteil vermutet.
Geschätzt wird Alfrocheiro vor allem für ihre tiefe Farbe, weshalb sie häufig in Verschnitten eingesetzt wird, im Alentejo etwa mit Aragonez und Alicante Bouschet, im Dão mit Touriga Nacional, Tinta Roriz und Jaen. Dort gehört sie zu den traditionellen Sorten und bringt rote Frucht und Weichheit in die oft strengeren Weine der Granitböden.
Reinsortig ausgebaut ergibt Alfrocheiro farbintensive, fruchtbetonte Rotweine mit Aromen von reifer Erdbeere, Brombeere und roter Kirsche, oft mit einer würzigen oder kräuterigen Note. Das Tannin ist meist feinkörnig und weniger kräftig als bei Touriga Nacional, die Säure frisch. Die meisten Weine sind in den ersten Jahren am besten; in Verschnitten mit Touriga Nacional trägt die Sorte auch zu länger lagerfähigen Weinen bei.
Typische Aromen
Erdbeere, Brombeere, rote Kirsche, Pflaume, Gewürze, Kräuter
Passt gut zu
Reinsortiger Alfrocheiro ist fruchtig, farbintensiv und meist nur mittelkräftig im Tannin. Er passt zu gebratenem Geflügel, Ente, Schweinebraten, Lamm vom Grill und Pilzgerichten. In Verschnitten mit Touriga Nacional, etwa im Dão, begleitet er kräftigere Speisen wie Wild, Rinderschmorbraten und gereiften Käse. Am besten bei 15 bis 17 Grad servieren.